Marianisches Liedgut aus Luxemburg am Rhein

ZU DEN FOTOS

 

Marianisches Liedgut aus Luxemburg am Rhein
Großer Erfolg für Luxemburg-Tag in der Ausstellug « Schöne Madonnen am Rhein »

Die Chorale Sainte-Cécile Fetschenhof-Cents und das Luxembourg City Tourist Office (LCTO) gastierten im April 2010 auf Einladung des LVR-LandesMuseum in Bonn, dem größten Museum des Landschaftsverbandes Rheinland, in der Beethovenstadt am Rhein.
Vor dem geschichtlichen Hintergrund - die « Schönen Madonnen am Rhein » stammen aus der Zeit, in der das Haus Luxemburg die deutschen Könige stellte – und unter dem kunsthistorischen Blickwinkel, daß die Schwarze Notmuttergottes aus der St. Johannkirche in Luxemburg-Stadtgrund im Kontext der rheinischen Madonna interpretiert werden kann, konnten die zahlreichen Besucher (rund registrierte 1.250 Personen) das breitgefächerte Angebot der Kulturstadt Luxemburg am Infostand des LCTO kennenlernen.
Großen Anklang fand ein Konzert mit luxemburgischen Marienliedern in der geräumigen und bis auf den letzten Platz besetzten Oberlichthalle des 1820 gegründeten Museums. Unter der Schirmherrschaft des Erzbischofs von Luxemburg interpretierten die Mitglieder der Chorale Ste Cécile Fetschenhof-Cents und der Organist Laurent Felten einige Werke aus dem marianischen Liedgut in Luxemburg, das nur selten « extra muros » erklingt. Die Direktorin des LVR-LandesMuseums, Frau Dr. Gabriele Uelsberg, zeigte sich sichtlich erfreut darüber, daß stellvertretend für die aus dem 14. Jahrhundert stammende Schwarze Notmuttergottes der Kirchenchor Luxemburger Muttergotteshymnen präsentieren würde, als Zeichen lebendiger Volksfrömmigkeit im Großherzogtum. Frau Dr. Gabriele Uelsberg, welche keinen Hehl aus ihrer Luxemburg-Affinität machte und in ihrer Begrüßungsansprache die guten Beziehungen zur Stadt Luxemburg würdigte, bezeichnete die Sängerinnen und Sänger als « Botschafter Luxemburgs ». Die Direktorin wies auch darauf hin, daß der Centser Cäcilienverein das Hochamt im Bonner Münster, wo Karl IV. am 1346 zum deutschen König gekrönt wurde, musikalisch mit Werken Luxemburger Komponisten umrahmte.
Stadtdechant Msgr. Wilfried Schumacher begrüßte im Hochamt zum Sonntag « Laetare » die Mitglieder der Chorale Ste Cécile Fetschenhof-Cents in luxemburgischer Sprache und wies darauf hin, daß das Internetportal des Bonner Münsters bei einer Luxemburger Firma beheimatet ist. Unter der Leitung von Marc Jeck interpretierte der Chor u.a. Werke von Laurent Drees, J.P. Schmit, Alphonse Foos interpretierten.
Antiphonen aus der Feder vom Gründer des Chores, Pfarrer Laurent Drees, standen im Mittelpunkt der musikalischen Umrahmung des 10 Uhr Gottesdienstes im Bonner Münster. "Freue dich Jerusalem, strömt herbei, die ihr es liebt, freuet euch in Fröhlichkeit, die ihr einst in Trauer ward" nach dem Introïtus zum 4. Fastensonntag klang wie eine Luxemburger 'Ode an die Freude', als die speziell für den Bonner Gottesdienst in luxemburgischer Sprache verfassten Strophen mit dem Kehrvers abwechselnd gesungen wurden. Zum Auszug spielte Laurent Felten an der großen Klais-Orgel (69 Register, 5112 Orgelpfeifen) die Toccata « Klagt in Leid das arme Herz » von Albert Leblanc.
Am Anschluß an die Messe legte die fünfjährige Rachel Jeck ein Rosengesteck vor dem Gnadenbild der « Trösterin der Betrübten » am Johannes-Altar nieder. Derweil sang der Chor « O Mamm léif Mamm ».






 

Zréck

Virun

 

Dës Säit gouf haut 2 mol opgeruff. / Zënter dem 19. Mäerz 2010 insgesamt: 1357 mol.

 

Impressum

  |  

Kontakt

  |  

Impressum

  |  

Kontakt

  |  

Dir sidd hei:  >> Schöne Madonnen  >> Marianisches Liedgut